„Warum dominiert Deutschland seit vielen vergangenen Jahrzehnten den internationalen Dressursport und welche Verantwortung liegt darin für die Zukunft?“ Mit diesen Fragen beschäftigt sich anlässlich der Weltreiterspiele in Aachen die Weltbibliothek des Pferdes, die „Bibliothèque Mondiale du Cheval“ im Rahmen einer Tagung am 17. August im Aachener Stadtmuseum Centre Charlemagne. Ein vielschichtiges und aktuelles Thema, das ein Expertengremium unter der Leitung der finnischen Olympionikin Kyra Kyrklund zu ergründen versucht. Mit dabei sind unter anderem Diana Al Ahaer, Vorsitzende der FEI-Dressurkommission, Bundestrainerin Monica Theodorescu, FEI-Richter Bernhard Maurel, Buchautorin Dr. Britta Schöffmann sowie Prof. Dr. Sabine Döring, die sich mit dem spannenden Thema der ethischen Grundlagen des deutschen Dressursports, die aktuellen Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf die Zukunft des Sports befasst. Damit schließt ihr Vortrag an das vorherige Kolloquium der Bibliothèque Mondiale du Cheval an, die 2024 im Rahmen der Olympischen Spiele im Schloss Versailles stattfand und sich unter dem Titel „Spiele und Herausforderungen“ unter anderem mit der Zukunft der Pferdesportarten im olympischen Programm befasste.
Die Bibliothèque Mondiale du Cheval ist ein französisches Forschungs- und Digitalisierungsprojekt mit Sitz an der Université de Caen Normandie. Ziel ist es, das weltweit größte digitale Wissensportal rund um das Pferd und die Reitkultur aufzubauen, öffentlich zugänglich zu machen und für die Nachwelt zu erhalten.
Die Tagung, zu die viele hochkarätige geladene Gäste erwartet werden, ist für jeden frei und kostenlos zugänglich. 17. August, 9 bis 17 Uhr, Centre Charlemange (Stadtmuseum), Katschof 1, Aachen. Darüber hinaus wird sie auch – in drei Sprachen – bei ClipMyhorse übertragen und aufgezeichnet.

