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Championat Marbach 09.-13.08.2017



Festival des Dressurpferdes 2017
Ilona Kress verteidigt ihren Titel und wird wieder Süddeutsche Championesse der Berufsreiter
Marbach, 13.08.2017 (Förderverein Marbach, Löhr). Und sie tut es wieder – Ilona Kress ist auch 2017 die stärkste Süddeutsche Berufsreiterin. In einem spannenden Finale bewies sie ihre reiterlichen Fähigkeiten und glänzte auch auf den Pferden ihrer beiden Berufskollegen Marc Torsten Gerhardt und Petra Rampe. Sicherlich hatte sie einen kleinen Vorteil, weil sie Rampes Pferd Arancio schon aus dem letzten Jahr kannte. „Diesmal habe ich versucht ihn gerader zu halten. Ich glaube das ist mir schon besser gelungen als im letzten Jahr„, zog Ilona zufrieden ihr Fazit nach dem Ritt. Und trotzdem – sich innerhalb von fünf Minuten auf ein fremdes Pferd einzustellen und dann eine Dressurprüfung der Klasse S** korrekt zu reiten ist auch für einen Profi nicht alltäglich.
Im „echten Leben„ arbeitet die Pferdewirtschaftsmeisterin als Selbstständige gemeinsam mit Pieter van der Raadt auf dem Martinshof in Zeutern. Seit ihrer Meisterprüfung im Jahr 2000 arbeiten die beiden Hand in Hand. In diesem Jahr wurde ihr die größte Ehre zuteil, die ein Reiter in seiner reiterlichen Karriere erlangen kann. Bei Osterturnier in Zeutern bekam sie das lang ersehnte Goldene Reitabzeichen verliehen. Ganze zehn Siege in der Schweren Klasse sind die Voraussetzung dafür.
Für Ilona Kress hat das Süddeutsche Berufsreiterchampionat nach wie vor einen besonderen Reiz. Von den beiden Pferden ihrer Konkurrentinnen Arancio und Sister Sunshine lag Arancio ihr persönlich besser. Bei Sister Sunshine hatte sie hin und wieder Probleme mit den fliegenden Wechseln. Aber nicht nur ein fremdes Pferd ist gewöhnungsbedürftig, auch seine Ausrüstung. Und da das Regelwerk vorgibt das „der Sattel zum Pferd gehört„ darf dieser nicht getauscht werden. Lediglich die Steigbügellänge darf angepasst werden. Richtig vorbereiten kann man sich auf diese Herausforderungen aber eigentlich nicht. „Da bleibt einem nichts anderes übrig als aufzusitzen und zu fühlen wie das Pferd tickt„ erklärt die Nordbadener Frohnatur. Besonders schön fand sie den kameradschaftlichen Umgang mit ihren Kontrahenten. „Hier wünscht ja keiner dem anderen etwas Böses. Wir haben uns schon vorher ein paar Tipps gegeben und Besonderheiten unsere Pferde ausgetauscht„, sagte sie und lacht.
Der Eintritt zum Turnier ist frei. Das Haupt- und Landgestüt Marbach bietet über die Turniertage täglich Gestütsführungen um 13:30 Uhr und 15:00 Uhr.
Weitere Informationen und die Live - Ergebnisse finden Sie auf der Internetseite des Festivals des Dressurpferdes www.dressurfestival-marbach.de